Direktnavigation

Akademie > Aktuelles > Weiterlesen

01.02.2012 13:34

Freisprechung der Wintergesellenprüfungen im Januar 2012

Der Festsaal der Kolosseums zu Lübeck war gut mit über 400 Gästen darunter die frisch gebackenen Gesellen und Gesellinnen gefüllt. Auch Angehörige und Freunde wollten sich die Freisprechung am 28.01.2012 nicht entgehen lassen. Der Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses I, Herr Peter Denkert hatte mit seinem Ausschuss innerhalb von sechs Tagen ganze Arbeit geleistet. Es wurden über 210 Auszubildende in den unterschiedlichen Prüfungsteilen begutachtet und bewertet.

An dieser Stelle ein herzlichen Dank an die Damen Auchter, Brose, Dittrich, Hornsberger, Kienaß, Malz, Müller, Mittermüller, Siefken, Strauch, Vesely, von Siegroth, Würth und die Herren Arzif, Baab, Bohlen, Günther, Isermann, Krohn, Moll, Mohr, Müller, Schott, Schroeder, Smeets, Vesely und Willam des Prüfungsausschusses I der HWK Rheinhessen, die dies mit viel persönlichem Engagement und in ehrenamtlicher Tätigkeit dies bewerkstelligt haben.

Herr Denkert begrüßte die Anwesenden und verwies in seiner Rede auf die Einmaligkeit dieser größten Freisprechung im Laufe der Geschichte des Prüfungswesens der Handwerkskammer Rheinhessen in den vergangenen Winterhalbjahren. Sein Blick ging schon in die Zukunft zur Sommerprüfung des laufenden Jahres wo sich über 800 Anwärter der Gesellenprüfung stellen werden. Er vergaß aber auch nicht den „Durchgefallenen“ Trost zu spenden und sie aufzufordern ihr gestecktes Ziel den Erwerb des Gesellenbriefs mit Beharrlichkeit und Eifer weiter zu verfolgen.

Die Grußworte für die Beruflichen Schulen der Handwerkskammer zu Lübeck überbrachten Oberstudiendirektor Bodo Kroll und Studiendirektor Ludger Hegge. Beide Redner stellten die Weiterentwicklung der Gesellen und Gesellinnen in den Vordergrund Ihrer Ausführungen und ermutigten die ehemaligen Auszubildenden sich den Herausforderungen des Arbeitslebens zu stellen und die persönliche Motivation auf dem Weg zum „Lebenslangen Lernen“ nicht zu verlieren.

Ein Großteil der jungen Gesellen wartete mit einem gewissen Maß an emotionaler Anspannung auf Ihre Freisprechung durch Herrn Jürgen Matthies Vizepräsident der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker KdöR.

„Das deutsche Handwerk und seine Hörgeräteakustiker sind nicht umsonst die „Wirtschaftsmacht von Nebenan“. Die deutschen Hörgeräteakustiker versorgen über 2,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger mit individuell angepassten Hörsystemen. Dabei greifen sie auf die hochtechnologischen Innovationen der Hörgeräteindustrie zurück und geben somit vielen Millionen Menschen Lebensqualität zurück. Um diese für unsere Gesellschaft so wichtige Aufgabe erfüllen zu können, bedarf es einer jahrelangen Ausbildung, die ihre Basis in der dualen Ausbildung findet“ und Matthies weiter „die Faktoren Ihres Erfolges lassen sich in einer Pyramide visualisieren, ihre Fachkompetenz, Verständnis für den Kunden, ihre Vertrauenswürdigkeit bilden die Grundlage, Zuverlässigkeit Dauerhaftigkeit und Kontaktfreudigkeit den Mittelbau und die Höflichkeit gegenüber Ihren Kunden bildet die Krone“. Das alles ist “Return of Invest“ und weiter „Versprochen, es zahlt sich aus. Der Erfolg ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Das wird sich nicht ändern, denn das war schon immer so! Ich möchte Sie hiermit frei sprechen“. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in unserem Beruf!“

„Wir haben in den letzten Jahren über 10% mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt. So bilden unsere Betriebe im Schnitt mehr als doppelt so viele junge Menschen aus, als es der Bundesdurchschnitt vorgibt. Unsere Ausbildungsquote im Hörgeräteakustikerhandwerk ist eine der höchsten im „Deutschen Handwerk“. Das ist eine Erfolgsbilanz, die ihres gleichen erst finden muss“! erläuterte Matthies. Den steigenden Herausforderungen einer raschen technischen und wirtschaftlichen Entwicklung in Ihrem Beruf sollten die Gesellen mit fachbezogenen Fortbildungen und auch mit dem Erwerb berufsübergreifender Zusatzqualifikation begegnen betonte Matthies und führte weiterhin aus: „Ich wünsche mir, Sie bald als Meisterstudent an der Akademie begrüßen zu dürfen, denn unsere Akademie in Lübeck steht in unserem Berufsstand für Qualität und Ausbildung“.

Von den angetreten Prüflingen im ersten bis dritten Prüfungsanlauf haben 141 (67,14%) bestanden und 69 (32,86%) das angestrebte Ziel den Gesellenbrief im Hörgeräteakustikerhandwerk zu erwerben nicht erreicht.

Zurück